Der Sturm nach der Ruhe

April 13, 2008

Ich kann es wieder spüren. Gestern Abend begann es wieder, und ich spüre es wie ein wildes Feuer in mir. Mein Körper… ich weiß nicht. Es fühlt sich etwas nach Chaos an. Nach Ungewissem. Die Schmerzen breiten sich in mir aus und ergreifen mich. Wahrscheinlich ist es genau so schwer zu erklären wie zu verstehen.

Es ist vielleicht vergleichbar mit dem Gefühl, unendlich schnell rennen zu wollen, oder die Zeit mit bloßer, physischer Kraft anhalten zu wollen. Egal wie ich oder jemand anderes es empfindet, es ist ein Ding der Unmöglichkeit. Nicht zu umgehen und nicht zu überwältigen. Eine Horde tobt in mir und der einzige Weg ist mitten hindurch.

Manches wirkt nicht real, und manch anderes zu real. Gerade so als würde sich pure Existenz einem aufzwingen und sagen „Hier bin ich, sieh mich an !“ Ich zittere etwas und spüre den Sturm. In meinem Herz, in meinem Kopf und in meiner Brust. Es ist wie ein Abschied. Vielleicht ist es sogar einer, aber von was ?

Und doch ist dieses erhabene Gefühl dabei. Ein Gefühl das nichts weiter tut als mir zu zeigen das ich lebe. Leben bedeutet eben nicht nur Freude. Schmerz gehört genau so dazu. Ich wüsste nur gern woher dieser Schmerz kommt, was er bedeutet und worauf er mich hinweisen möchte. Ich denke ich werde es erfahren.

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